Der Morgen bricht an und wir spüren es alle. Nicht nur in den Knochen und Muskeln, auch im Herzen und im Bauch. Eine Mischung aus Traurigkeit, Müdigkeit, Wehmut, Freude und Aufregung. Es ist der letzte Tag in der Zauberschule Wolfclaw für uns. Trotz dieser Gefühlssuppe setzten wir uns wie gewohnt an den Frühstückstisch und wurden von Peter begrüsst. Daraufhin wurden wir in zweierlei Zaubertrankstunden gebeten, bei denen wir uns kreativ austoben durften.
Zum Mittagessen wurde die Kapazität der Teller vollends ausgenutzt, denn es landete riesige Schweinekartoffeln auf dem weissen Rund. Man hat es schon lange zuvor und noch eine Weile durchs ganze Haus gerochen, lecker!



Am Nachmittag bekamen wir dann den Auftrag uns Dinge zu überlegen, in denen wir gut sind, wie auch eine Art Bestrafung. Genau wussten wir aber nicht, wie sich das dann am Ende alles zusammenfügen würde, eine Idee hatten wir aber schon. Nebenbei mussten wir noch unsere Koffer packen, die Zimmer schön machen und ein wenig Platz fürs spielen war natürlich auch noch vorhanden und wir mussten uns natürlich noch chic machen für den Abend heute.
Und dann ging das Spektaktel los. Bereits um 17 Uhr wurden wir wieder in den Speisesaal gebeten. Zu passender Musik erhielten wir Einlass und wurden von der Leiterequipe, in adäquatem weiss/schwarzem Tenue mit Pre Dinner Mocktails empfangen. Am langen Tisch platz genommen durften wir mit einem Aperitif names Legume Maigre starten. Dazu erhielten wir von der Leitung eine Dankesrede für die vergangene Woche, darin integriert kam es dann auch noch zur Siegerehrung des Häuserwettkampfs.
Es war eine knappe Angelegenheit und alle Häuser haben ihr Bestes gebeben, doch am Ende obsiegte mit 126 Punkten das Haus Rotschwanz! Dicht gefolgt mit 120 Punkten von Schwingfeder, darauf mit 117 Punkten Haus Honigklaue und zu guter Letzt mit 106 Punkten Bockhorn. Ein Applaus nochmals an dieser Stelle für alle Häuser.
Mit dieser Ehrverkündung überliess die Leitung dem Chef de Cuisine de Jour und er machte uns mit dem Menu vertraut, sowie mit der Getränkekarte.
| Manger | Boire |
| Legume Maigre | Pre Diner Mocktail |
| Insalapasta | Miraval Peche |
| Zuppa Genovese Fresco | Grand Cru Framboise |
| Pommes Lardons | Acqua di Gioia |
| Razzo Sbricidata | Dessert Mocktail |
Und dann begann das Gewusel. Wir wurden vom Service immer on time mit dem nächsten Gang bedient, während die beiden Someliers sicherstellten, dass unsere Gläser stehts gefüllt waren. Es war ein wirkliches Fest und uns eine Freude!











Am Ende der kulinarischen Wunderreise wurden wir nochmals vom gesamtem Team empfangen und wir gaben ihnen den Applaus des Lebens! Was für ein gelungenes Festmahl! Nach kaum stoppendem Geklatsche durften wir noch die vier Kinder loben, welche sich am meisten für ihre Häuser eingesetzt haben. Wir gratulieren hier Estelle, welche für Honigkralle 38 Punkte gesammelt hat, Elisa, für Schwingfeder und Liana, für Rotschwanz, beide mit 31 für ihre jeweiliges Haus und Dascha, mit 24 Punkten für Haus Bockhorn.
Als dann das Mahl vorbei war wurden wir aus dem Speisesaal geführt und wurden kurzzeitig anderswo unterhalten. Doch dann wurden wir in einen komplett umgestalteten Raum geführt und mussten uns vor der Bühne hinsetzen. Es war still und alle Leitenden verschwunden, da ging auf einmal laute Musik los und wir wurden geblendet, denn vor uns stand da, posierend ein Herr gleich einer Discokugel. Nach dem ersten grossen Lachen wurden wir dann begrüsst zur Lagershow Zauber, dass ..? Eine Show bei der jeweils die Leitenden entscheiden mussten ob wir unsere Wette schaffen würden oder nicht. Je nachdem ob man falsch lag oder es nicht geschafft hatte wurde dann die Bestrafung ausgeführt. Es wurde angefeuert, gejubelt, gelacht und genossen. Es war unglaublich witzig und die Sprüche vom Moderator flossen wie ein Wasserfall.
Mit der letzten Wette und der Bestrafung eines Macarena-Tanzes wurde dann sogleich auch noch die Abschluss-Disco eingeläutet. Zusammen durften wir nochmals tanzen, lachen und feiern. Mit Hilfe von Leuchtstäbchen kam eine richtig tolle Stimmung auf und wir genossen die letzten Minuten im Lager nochmals in vollen Zügen. Was für ein Erlebnis!




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